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Vietnam – Bao – privater Reiseleiter!
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Bringe deine innere Sonne zum Leuchten!
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Die innere Überzeugung ist Selbsthypnose!

Stilfser Joch - zu schaffen mit Selbsthypnose

Selbsthypnose – Oder: Warum sollte ich das nicht schaffen?!

Ok, Hier ist Teil 3 meiner Serie „Man kann unglaubliches schaffen“ wenn man an sich glaubt!
In Teil 1 meiner persönlichen Challenges habe ich euch vom „Ich will das schaffen-Trick“ erzählt (eine Transalp in 3 Tagen). In der Fortsetzung Teil 2  vom „Ich schaffe das Gedanken“ (Die Sella Ronda Runde mit 4 Pässen).
Heute kommt Teil 3: eben die noch weiter fortgeschrittene Version: „Wieso sollte ich das nicht schaffen“? 🙂 Mit Selbsthypnose kein Problem!

Wie geht Selbsthypnose?

Uuuuaaahhh H-y-p-n-o-s-e-e-e-e!!!
Kaum ein Begriff, der so irreführende Bedeutungen hat!
Einer meiner Lehrer Dirk Treusch bezeichnet Hypnose als „To go inside“. Demnach ist Hypnose ein Zustand, der inneren Einkehr, der inneren Bilder. Im Gegensatz zur Hypnose, bei dem man in diesen tranceartigen Zustand begleitet wird, leitet man sich bei Selbsthypnose selbst in den Bereich der inneren Bilder, ein Stückchen weg von dem normalen Alltagsbewusstsein.
Einfacher ausgedrückt: Ich selbst suggeriere mir positive Ergebnisse und Erlebnisse, stelle sie mir bildhaft vor, möglichst so, dass ich sie mit allen Sinnen erleben kann. Je intensiver ich das mache, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass mein Gehirn, mein Unbewusstes erkennt, dass es noch andere Möglichkeiten der Handlungen gibt – nicht nur zögern, wünschen, scheitern, hoffen… sondern eben auch ganz selbstverständlich positive Ergebnisse.

Ja, Selbsthypnose ist schwerer als eine begleitete Hypnose, und es funktioniert.
Je öfter man „sich selbst überzeugt“ von einem möglichen positiven Ausgang einer Situation, desto mehr wird dieses Erleben im Gehirn gebahnt und als neuer möglicher Weg etabliert.
So ganz nebenbei bemerkt: Selbsthypnose kann man auch bei mir lernen, z.B. damit man entspannter in Prüfungen gehen kann, einfacher vor Leuten sprechen kann, oder mit einer schlimmen Situation besser umgehen kann. Gerne mache ich einen Termin mit euch!

 

Ein Beispiel: Wieso sollte ich das nicht schaffen?

Das ist ganz eindeutig eine Aussage, die einige positive Bahnungen zuvor als Grundlage hat und von einem neuen Selbstverständnis, dem des Erfolgs, ausgeht.
Aber was nutzt alle Theorie?
Ich möchte euch mit diesem Erlebnis beweisen, dass es wirklich funktioniert!

 

Meine Challenge Nummer 3

Wieder ein großes Ziel. Ein sehr großes. Genauer gesagt ein sehr hohes. Noch genauer: bei quäldich.de mit 150,5 Punkten bewertet – das ist wirklich sehr sehr viel!
Mal wieder relativ untrainiert – aber immerhin hatte ich die Sella Ronda Runde einige Wochen zuvor schon erfolgreich hinter mich gebracht, aber seitdem hatte ich nimmi viel geradelt.
Aber wieder mit der absoluten Motivation „Ich will das schaffen, schaffen, schaffen!“, gepaart mit der Überzeugung „Warum auch nicht?“
Zugegeben: Ein paar leise Stimmen konnte ich, wenn es ruhig wurde, flüstern hören… sowas wie „du bist doch verrückt“ und so… aber im ignorieren dieser Stimmen bin ich ja bestens trainiert 🙂

 

Das Ziel: Stilfser Joch in Südtirol erradeln (2757 Meter)

Ja, ihr lest richtig. Größenwahnsinnig denkt so manch einer, vielleicht hat er Recht.
150,5 qäldich.de-Punkte gibt’s nicht umsonst. Da muss man in Südtirol suchen, nur dort oben auf dem Stilfser Joch hoch von der Nordseite (Prad). 1844 Höhenmeter am Stück, in 48 Serpentinen, kann man die ergattern.

In quäldich.de steht: „Die Königin der Passstraßen“ und „Höchster Rummelplatz Europas“ sind die beiden meistgebrauchten Beinamen des Stilfser Jochs…. Unbestritten ist jedoch, dass es sich mit 2757 m Höhe nicht nur um den höchsten Straßenpass Italiens handelt… um die zweithöchste Passstraße der Alpen, und dass die klassische 48-Kehren-Auffahrt von Prad wohl zu den bekanntesten und prestigeträchtigsten Anstiegen Europas gehört.”

Stilfser Joch - zu schaffen mit Selbsthypnose

Selbsthypnose: Und warum sollte ich das nicht schaffen?

Ein Ziel. Ein Wille. Und die volle Zuversicht, dass es für mich machbar ist.
Früh morgens ging es los – Frühstück, kurze Anfahrt mit dem Auto nach Glurns und rauf aufs Radel. Ein toller Tag, nicht zu heiß und kein Regen.
Kilometer um Kilometer habe ich mich da rauf geschraubt.
Hin und wieder musste ich absteigen um eine Banane zu essen und zu verschnaufen.
Die letzten 500 Meter waren wirklich wirklich übel, ich glaube eine Schnecke war schneller als ich. Als Raimund dann rief „Schatz, du bist gleich oben“ – das gab mir nochmal einen Energieschub – und schwupps noch ein paar Meter und ich war oben!!!

Stilfser Joch - zu schaffen mit Selbsthypnose

Geschafft – welch ein Gefühl!!!

Es ist wirklich ein tolles und unbeschreibliches Gefühl! Eine Endorphin-Explosion 🙂
Die hat dann nach einer kurzen Kaffeepause direkt zu einem Shopping-Energieschub geführt, denn eins war klar: wenn ich da oben wirklich ankomme, dann kaufe ich mir ein Bike-Shirt zum angeben! Sündhaft teuer das Ding, aber egal, was mut das mut ;-))
Kurz danach ging es die andere Seite wieder bergab über die Schweiz zurück nach Glurns. Hier könnt ihr euch bei komoot die Tour anschauen – sie ist wunderwunderschön, knappe 70 Kilometer und 2050 Höhenmeter in toller Landschaft!

Stilfser Joch - zu schaffen mit SelbsthypnoseStilfser Joch - zu schaffen mit Selbsthypnose

Mein Tipp für dich von Herzen

Mentale Kraft durch Selbsthypnose. Das kann jeder.
Faszinierend was unsere Körperelektrik (nichts anderes ist das Gehirn) bewegen kann!

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